Schachfreunde 1946 Bruehl


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2013

Unser Verein > Historie

23. Januar

Schon viel los in 2013 (Norbert Blum)

Seit meinem letzten Bericht sind rund vier Wochen vergangen und es gab Weihnachten und Neujahr.
Doch im Brühler Schachleben ging es Schlag auf Schlag.

Da war am Freitag vor Weihnachten das traditionelle Weihnachtsblitzturnier. Bei den Preisen erstreckte sich das geografische Spektrum der Weine über Baden, Pfalz, Bordeaux, Rioja und Chianti. In Erwartung teilnehmender Jugendlicher gab es auch Lebkuchen und Dominosteine für die es auch im letztendlich rein erwachsenen Teilnehmerfeld durchaus eine Nachfrage gab. Bemerkenswert am Ergebnis (siehe Turniere_Weihnachtsblitzturnier) war dass der Letzte 2,5 Punkte hatte!

Am ersten Freitag im Januar stand das erste Monatsblitzturnier auf dem Programm. Das Jahr 2013 begann sehr erfreulich denn zum ersten Mal nach vielen Jahren wagte sich mit Tim-Henrik Strugies wieder einmal ein Jugendspieler unter die Großen. Unbekümmert, als wäre er schon immer dabei gewesen, saß er am Brett, spielte recht ordentlich und das noch sehr schnell, was tatsächlich bei zwei Gegnern zu Zeitüberschreitungen führte. Doch nicht nur Tim-Henrik war eine Bereicherung denn er brachte auch noch seinen Vater Stefan mit, aktiv gemeldeter Spieler in Ketsch, jedoch im schachlichen Ruhestand, aber bekennender Internet-Blitzer. Jedenfalls kann er es auch noch am Brett, remis gegen mich und den Rest gewonnen. Damit wurde er alleiniger Sieger da ich noch einen weiteren halben Punkt abgeben musste. Am zweiten Freitag gab es das erste Wertungsturnier für die Kurzzeit-Serie und auch hier gab es schon wieder vor Beginn Grund zur Freude da mit zehn Spielern eine ordentliche Teilnehmerzahl am Start war.

Am 13.01. stand für die Brühler Schachfreunde der Mannschaftskampf in Forst auf dem Papier. Die Zweiklassengesellschaft Karlsruhe/Mannheim behält weiterhin ligaweiten Bestand. Von unserem Kampf habe ich wieder einmal nicht viel mitbekommen. Soweit ich es überblicken konnte gab es zwischendurch allerhöchstens ausgeglichene Stellungen aus unserer Sicht, mit einer Ausnahme. Matthias Kramer beherrschte seinen Gegner und brachte uns auch mit 1:0 in Führung. Damit bleibt Matthias in dieser Saison bei sensationellen 100%!
Als ich mich nach der ersten Zeitkontrolle nach dem Stand der Dinge erkundigte stand es jedoch 1:5 bei noch laufenden Partien an den ersten beiden Brettern. Während ich bald darauf meine Partie gewann sah sich am zweiten Brett Armin Bauer in die Defensive gedrängt mit der Aussicht, vielleicht einen halben Punkt mitzunehmen. Doch sein Gegner verspielte zunächst seine Gewinnchancen, lehnte ein Remisangebot von Armin ab und überschritt dann seine Bedenkzeit. Bleiben unter dem Strich drei Brettpunkte für uns, ein Ergebnis mit dem wir leben können. Im nächsten Kampf geht es gegen Wiesental, für uns der letzte Gegner aus dem Karlsruher Raum. Ziel ist wiederum nicht allzu deutlich unter die Räder zu kommen und dann spielen wir endlich wieder in 'unserer' Liga!

Schließlich wurde am letzten Freitag noch die Dorfmeisterschaft 2012 mit zwei Nachholpartien abgeschlossen und entschieden. Gegen Gerhard Witzke gewann ich bereits in der Eröffnung eine Figur, bot remis an und mit der Annahme des Angebots von Gerhard war der Deckel auf dem Titel. Hans Dvorak unterlag gegen Martin Englmeier, somit wurde Armin Bauer alleiniger Dritter.

24. Januar

Fehlstart ins neue Jahr. 3 : 5 Niederlage im Mannschaftskampf gegen Forst

Keine großen Erwartungen hatten die Schachfreunde an den ersten Mannschaftskampf des neuen Jahres gegen Tabellenführer SF Forst. So musste man bereits in den vorherigen Mannschaftskämpfen feststellen, dass die Vereine aus der Karlsruher Umgebung in der neu gebildeten Bereichsliga Nord weitgehend den Ton angaben. Zwar konnte man durch einen Sieg von Matthias Kramer zunächst in Führung gehen. Aber die nächsten Partien gingen trotz Brühler Gegenwehr verloren. Erst in den beiden letzten Partien konnten Norbert Blum und, nach Zeitüberschreitung seines Gegners, Armin Bauer einen vollen Punkt gewinnen. Damit lautete das Gesamtergebnis etwas schmeichelhaft 3 : 5. Die Brettpunkte können die Schachfreunde im Kampf gegen den Abstieg sicherlich noch gut gebrauchen.

Turniere
Das 1. Blitzturnier des neuen Jahres gewann mit Stefan Strugies ein Gastspieler. Er konnte sich mit einem halben Punkt Vorsprung knapp vor Norbert Blum, Hans Dvorak und Armin Bauer platzieren.
Das Kurzzeitturnier gewann Norbert Blum vor Armin Bauer und Hans Dvorak.
Beide Turniere waren mit 9 bzw. 10 Teilnehmern recht gut besucht.


Jahreshauptversammlung

Am 15. Februar findet ab 20.15 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Hockenheimer Straße die Jahreshauptversammlung der Schachfreunde 1946 Brühl statt, zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind.

Die Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Bestätigung der Tagesordnung und Totengedenken
3. Bericht des Vorstandes und des stellv. Vorstandes
4. Bericht des Jugendleiters und Jugendarbeit
5. Bericht des Schriftführers
6. Bericht des Kassierers
7. Bericht der Kassenprüfer
8. Entlastung des Kassierers
9. Entlastung des Vorstandes
10. Neuwahlen
11 .Bericht des Mannschaftsführers
12. Bericht des Turnierleiters und Siegerehrungen
13. Anträge zur Tagesordnung
14. Verschiedenes

29. Januar

Brühler Dorfmeisterschaft - Niederlage im Mannschaftskampf gegen Wiesental

Auch in der 5. Runde der neu gebildeten Bereichsliga Nord zeigte es sich, dass die Clubs aus dem Mannheimer Raum gegen die Vereine aus der Karlsruher Umgebung nicht Punkten konnten. Auch die Schachfreunde Brühl, die diesmal den Schachklub aus Wiesental zu Gast hatten, mussten eine weitere Niederlage hinnehmen. Keiner der Brühler Spieler kam über ein Remis hinaus. Je einen halben Punkt holten Gerhard Witzke, Norman Fellinger, Armin Bauer, Matthias Kramer und Norbert Blum. So ging das Spiel mit 2,5 : 5,5 Punkten verloren. Damit belegen die Schachfreunde in der Tabelle den vorletzten Rang und müssen in den noch verbleibenden Mannschaftskämpfen, allerdings gegen die altbekannten Clubs aus der Umgebung, punkten um den Klassenerhalt zu sichern.

Jahreshauptversammlung

Am 15. Februar findet ab 20.15 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in der Hockenheimer Straße die Jahreshauptversammlung der Schachfreunde 1946 Brühl statt, zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind.

Dorfmeisterschaft

Die Brühler Dorfmeisterschaft wird ab dem 22. Februar durchgeführt. Sie ist offen für alle aktiven und passiven Mitglieder der SF Brühl sowie alle Einwohner von Brühl welche nicht aktiv bei einem anderen Verein des Deutschen Schachbunds gemeldet sind. Die Bedenkzeit beträgt zwei Stunden pro Spieler und Partie. Modus ist jeder gegen jeden, bei entsprechend großer Teilnehmerzahl wird zunächst in Vorgruppen gespielt. Die Partien werden in der Regel am dritten Freitag des Monats ausgetragen. Die Dorfmeisterschaft der Jugend wird zu einem noch festzulegenden späteren Termin begonnen.

18. Februar

Knapper Sieg gegen Kurpfalz
In der Verbandsrunde traten die Schachfreunde in Schwetzingen gegen die 1. Mannschaft der SG Kurpfalz an. Wie erwartet kam es zu einem sehr knappen und hart umkämpften Ergebnis, das die Brühler mit 4,5 : 3,5 für sich entscheiden konnten. Zunächst konnte man durch Siege von Michael Hauck und Matthias Kramer in Führung gehen, die jedoch von den Kurpfälzern schnell ausgeglichen wurde. Nach einem Remis durch Norbert Blum und einem weiteren Verlustpunkt lag Brühl um einen Punkt zurück. Die beiden letzten Spieler, Norman Fellinger und Armin Bauer, sollten es nun richten. Norman konnte seine Partie nach gut 4 Stunden gewinnen, bei Armin sah es eher nach einem weiteren Remis aus. In einem zähen Ringen konnte er jedoch seinen leichten Vorteil, 2 Springer gegen Turm und Mehrbauern, durch präzises Spiel in einen Sieg ummünzen. Damit haben die Brühler Schachfreunde ihren ersten Sieg in der Bereichsklasse Nord erreicht, und wahren die Chance sich in den restlichen Begegnungen weiter vorzuarbeiten.

Interne Turniere
Die vereinsinternen Turniere im Februar brachten überraschende Resultate. Beim Schnellschachturnier zeigte sich Hubert Bienek in bester Form und teilte sich hinter dem Sieger Norbert Blum den zweiten Rang mit Klaus Drobel. Das Blitzturnier gewann Hans Dvorak vor Armin Bauer und Matthias Kramer.

Dorfmeisterschaft
Die Brühler Dorfmeisterschaft wird ab dem 22. Februar durchgeführt. Sie ist offen für alle aktiven und passiven Mitglieder der SF Brühl sowie alle Einwohner von Brühl welche nicht aktiv bei einem anderen Verein des Deutschen Schachbunds gemeldet sind. Die Bedenkzeit beträgt zwei Stunden pro Spieler und Partie. Modus ist jeder gegen jeden, bei entsprechend großer Teilnehmerzahl wird zunächst in Vorgruppen gespielt. Die Partien werden in der Regel am dritten Freitag des Monats ausgetragen.

Jahreshauptversammlung
Am letzten Freitag hielten die Brühler Schachfreunde ihre Jahreshauptversammlung ab. Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt, womit die Kontinuität in der Vorstandsarbeit gewahrt bleibt. Lediglich Gerhard Witzke legte aus Altersgründen nach 30 - jähriger erfolgreicher Tätigkeit als Kassierer sein Amt nieder. Hierfür dankte ihm der 1. Vorsitzende Matthias Kramer und der gesamte Verein. Zum neuen Kassier wurde Norman Fellinger gewählt.
Der Mannschaftsführer berichtete von der vergangenen Saison, wo die Schachfreunde mit dem 3. Tabellenplatz der Bezirksliga ein hervorragendes Ergebnis erzielt hatten.

5. März

Zwei Lokalderbys - Zwei Siege (Norbert Blum)

Mit dem Kampf gegen die SG Kurpfalz sollte die Saison für uns, zumindest was das Punkteholen angeht, so langsam beginnen. SG Kurpfalz, das hieß für uns bis vor einigen Jahren noch die zweite Mannschaft dieses Vereins und mit dieser Truppe haben wir uns seinerzeit um den Aufstieg in die Bereichsliga bzw. den Klassenerhalt in dieser Liga harte Kämpfe geliefert. Danach verließ uns die SG Kurpfalz II in die Bezirksklasse und die SG Kurpfalz I hielt sich jahrelang eine Klasse über uns in der Landesliga, bis die Strukturreform die schwächeren Teams der bisherigen Landesligen in die Bereichsligen spülte. Von der Vorgeschichte war also unser Gegner leichter Favorit aber wir rechneten uns durchaus unsere Chancen aus. Die Aufstellung der SG Kurpfalz nährte dann diese Hoffnungen, es hätte für uns in dieser Hinsicht schlimmer kommen können. An den hinteren vier Brettern gab es ein 2:2, hier kann ich nicht viel mehr als die Ergebnisse berichten, Matthias Kramer und Michael Hauck holten die Brühler Punkte. Neben mir an Brett 2 hielt Jürgen Kowalczyk lange mit seinem deutlich höher einzuschätzenden Gegner mit, bevor sein Widerstand zusammen brach. Gerne hätte ich den Ausgleich wieder hergestellt und wähnte mich auch auf einem guten Wege. Allerdings übersah ich dabei einen taktischen Trick, danach landete ich in einem schlechten Endspiel und war am Ende mit einem halben Punkt gut bedient. Den Ausgleich zu erzielen war Norman Fellinger vorbehalten der seinen Gegner in einer abwechslungsreichen Partie niederringen konnte. Nun hing alles an Armin Bauer, wir waren inzwischen in der sechsten Spielstunde. Als Armins Gegner in einem schweren Endspiel fast schon den sicheren Remishafen erreicht hatte, wählte er einen vermeintlich einfachen und sicheren Weg ins Remis und übersah dabei einen Bauerndurchbruch von Armin. Dieser ließ sich die Chance nicht entgehen und vollstreckte zum kanppen Sieg für uns.
Nur zwei Wochen später stand das Derby mit Ketsch auf dem Programm. Ketsch hatte in der Runde zuvor überraschend Neureut geschlagen und damit den Bann der Zweiklassengesellschaft gebrochen. Es war nämlich der erste Punktgewinn einer Mannschaft aus dem Mannheimer Raum gegen ein Team aus dem Karlsruher Raum. Personell plagten uns große Sorgen, aber unser Mannschaftsführer Michael Hauck zauberte mit Lothar Witzke und Jörg Welter zwei Spieler aus dem Hut, welche in den letzten Jahren aus privaten Gründen nicht spielen konnten, aber die uns in dieser Notlage nicht im Stich lassen wollten. Dafür auch an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön. Jörg war wie erwartet gegen seinen Gegner völlig überfordert und wurde dann auch von diesem schnell und gnadenlos zusammen geschoben. Dass es gleichzeitig auch den ersten Punkt für uns gab, und das noch am ersten Brett, hatte wohl keiner erwartet, ich übrigens auch nicht. Mein Gegner war jedoch von der Wahl meiner Eröffnungsvariante so überrascht dass er schon nach wenigen Zügen einen Bauerngewinn meinerseits übersah. Danach setze er schwach fort, musste die Damen tauschen und verlor dabei noch einen weiteren Bauern. Den Rest wollte er sich nicht mehr zeigen lassen, so dass ich mich meiner Rolle als Berichterstatter widmen konnte. Der Kampf entwickelte sich auf Augenhöhe, klare Vorteile auf einer Seite waren nicht auszumachen. Als dann Klaus Drobel und Lothar Witzke sich mit ihren Gegnern auf remis einigten, sagte ich noch zum Spaß dass wir uns einem 4 : 4 nähern. Um dieses Ergebnis bewegte sich dann auch die Gefühlswelt wobei Hoffen und Bangen immer wieder wechselten. Matthias Kramer schraubte mit seinem Sieg seinen Saisonscore auf mittlerweile fast unglaubliche 6,5 Punkte aus sieben Partien. Auch Norman Fellinger hatte das bessere Ende auf seiner Seite aber sonst sah es nicht gut für uns aus. An Brett 3 lobe ich einfach mal den Ketscher Spieler Andreas Leinenbach für einen gut heraus gespielten Sieg. Bleibt unser 'Capitano', Michael Hauck, der sich leider zwischenzeitlich auf der Verliererstraße befand. Doch wie im Kampf zuvor gegen SG Kurpfalz wendete sich das Geschick noch zu unserem Gunsten. Sein Gegner verlor den Faden, ließ Gegenchancen zu, und auf einmal war Michael wieder da und kassierte sogar noch einen vollen Punkt ein.
Nach zwei knappen und glücklichen Derby-Siegen stehen wir auf Platz 6 in der Tabelle, jedoch nur einen Mannschaftspunkt vor dem Neunten. Der Abstiegskampf ist also noch nicht entschieden, der Klassenerhalt sieht jedoch angesichts unseres Restprogramms, Altlußheim und Friedrichsfeld, machbar aus.

8. April 2013

Saisonfinale - Die Bundesliga gastierte im Schwetzinger Schloss (Norbert Blum)

Mit einer Großveranstaltung beendete die Bundesliga die diesjährige Saison. Ein Spieltag findet sonst
verteilt über vier Austragungsorte mit jeweils vier Mannschaften statt. Dieses Jahr setzte Dieter Auer vom SV Hockenheim, der übrigens in den letzten Jahren schon so manches Schachevent in der Region inszeniert hat, die Idee eines zentralen Spieltags um. Als passenden Rahmen für das königliche Spiel diente standesgemäß das Schwetzinger Schloss, wo dann von Freitag bis Sonntag alle sechzehn Bundesligateams das Saisonfinale bestritten. Dabei waren über siebzig Großmeister an den Brettern. Auch Ex-Weltmeister Anatoli Karpov, den eine persönliche Freundschaft mit Dieter Auer verbindet, trat am Sonntag für die SV Hockenheim an und erreichte dabei gegen den aktuellen WM-Kandidaten Peter Svidler vom alten und neuen Deutschen Meister OSG Baden-Baden problemlos ein Remis.
Die Schachfreunde Brühl möchten an dieser Stelle ihre Anerkennung zum Ausdruck bringen, natürlich gegenüber allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung ihren Beitrag geleistet haben. Ganz besonders gebührt diese jedoch Dieter Auer.
Viele Rahmenveranstaltungen rundeten das Ganze ab, wobei sich der badische Schachverband und der Schachbezirk Mannheim tatkräftig beteiligten. Für eine ausführliche Berichterstattung verweisen wir auf die regionale Presse und auf die Homepage des SV Hockenheim. http://sv1930-hockenheim.de/
Am kommenden Sonntag ist der letzte Spieltag in den zweiten Bundesligen und der Oberliga Baden, am 21.04. beenden dann auch die übrigen badischen Klassen die Verbandsrunde 2012/2013. Die Schachfreunde Brühl erwarten dabei den SC Friedrichsfeld. Während die Friedrichsfelder schon sicherer Absteiger sind, ist das rettende Ufer für Brühl praktisch schon erreicht. Dennoch wäre es ein schöner Saisonabschluss, wenn wir die letzten theoretischen Zweifel aus eigener Kraft beseitigen könnten.

25. April

Klassenerhalt trotz Niederlage gegen Friedrichsfeld (Norbert Blum)

Am letzten Sonntag war der bereits als Absteiger feststehende SC Friedrichsfeld in Brühl zu Gast. Für den zweiten Absteiger und einen eventuellen Relegationsplatz gab es nicht weniger als fünf Kandidaten. Einer davon waren wir, aber mit der auf dem Papier leichtesten Aufgabe wollten wir eigentlich die Sache ohne fremde Schützenhilfe klar machen. Doch es ging einiges schief, eineinhalb Punkte wurden regelrecht weggeworfen. Das Glück, welches in den Kämpfen gegen die SG Kurpfalz und den SC Ketsch auf unserer Seite war, wandte sich diesmal unserem Gegner zu. So durften sich die Friedrichsfelder mit einem 5:3-Sieg erhobenen Hauptes aus der Bereichsliga verabschieden.
Und wir mussten erst einmal auf die anderen Ergebnisse warten. Doch schon der erste Blick ins Internet war beruhigend. In einem direkten Abstiegsduell schlug der SK Lindenhof 2 den SSC Altlußheim mit 5,5:2,5 und der SC Ketsch kam bei SF Forst mit 1:7 unter die Räder. Damit blieben die beiden Verlierer mit einem Mannschaftspunkt hinter uns, wobei Ketsch trotz des Debakels in der Abschlusstabelle einen halben Brettpunkt Vorsprung auf Altlußheim hat. Auch die SG Kurpfalz, vor dem letzten Spieltag ein ganz heißer Abstiegskandidat, verlor bei SF Wiesental, jedoch nur mit 3,5:4,5. Diese Niederlage genügte jedoch, um nicht nur dem direkten Abstieg zu entgehen sondern sich sogar noch mit einem halben Brettpunkt mehr über den Relegationsplatz zu hieven, welchen jetzt die Ketscher einnehmen. Selten war wohl Verlieren so schön und selten gab es so ein enges Finish. Hätten Altlußheim, Ketsch und Kurpfalz gewonnen, wären wir abgestiegen! Dieses Szenario war zwar relativ unwahrscheinlich, zeigt aber wie stark für uns die Abstiegsgefahr durch die Strukturreform gestiegen ist. Die zu Saisonbeginn abgegebene Prognose hat sich damit erfüllt, unter dem Strich haben wir unser Soll erreicht. Das Erreichte ist aus meiner Sicht auch nicht unverdient wenn man bedenkt dass sich Glück und Pech ungefähr die Waage hielten.

2. Juli

Volksbank Kur- und Rheinpfalz stellt bei den Schachfreunden Brühl die Uhren (Norbert Blum)

Die Überschrift darf in diesem Fall wörtlich genommen werden. Dank einer großzügigen Spende der Volksbank Kur- und Rheinpfalz konnten die Schachfreunde die Anschaffung digitaler Schachuhren realisieren.

Eine Schachuhr besteht aus zwei Uhrwerken welche wechselseitig in Gang gesetzt werden und somit die verbrauchte Bedenkzeit von jedem der beiden Spieler messen. Nach dem Ausführen eines Zuges stoppt der Spieler durch Betätigung eines Schalters sein eigenes Uhrwerk und setzt gleichzeitig damit das seines nun am Zuge befindlichen Gegners in Gang. Schachuhren finden übrigens auch bei anderen Zwei-Personen-Spielen Verwendung, insbesondere beim japanischen Brettspiel Go. Dabei haben sich spielspezifisch verschiedene Bedenkzeit-Modi etabliert, zum Teil auch mit einer Grundbedenkzeit für eine gewisse Anzahl an Zügen und einer oder mehrere Verlängerungsperioden. Im Gegensatz zu mechanischen Uhren, bei denen die Bedenkzeit von Hand eingestellt und gegebenenfalls im Lauf einer Partie nachgestellt werden muss, sind bei den Digitaluhren viele Regelungen voreingestellt oder können bei Bedarf programmiert werden. Beim Schach werden verschiedene Bedenkzeiten praktiziert, welche sich von 'langen' Partien mit zwei Stunden (Grund-) Bedenkzeit über Schnellschach bis hin zum Blitzschach kategorisieren lassen. Letztere Variante, bei der jedem Spieler nur fünf Minuten für eine Partie zur Verfügung stehen, ist vor allem aber nicht nur bei jugendlichen Spielern sehr beliebt (siehe auch in der Rubrik Bilder).

Derzeit zeichnet sich eine Entwicklung im Turnierschach ab, dass digitale Uhren in den nächsten Jahren auch in niedrigen Spielklassen zur notwendigen Ausstattung gehören. Für viele kleine Schachvereine ist dies eine nicht unerhebliche finanzielle Herausforderung. Die Schachfreunde Brühl möchten sich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz bedanken.

22. September

Ferienfreizeit bei den Schachfreunden Brühl

Auch in diesem Jahr führten die Schachfreunde Brühl am letzten Freitag der Sommerferien für die Brühler Mädchen und Jungen in der Jahnschule ihr traditionelles Freizeitprogramm durch.

Wie immer wurden zwei Gruppen gebildet. In der ersten Gruppe konnten sich die noch nicht so ganz sicheren Spieler die Regeln erklären lassen und sich bei freien Partien von den Mitgliedern der Schachfreunde unterstützen lassen. In der zweiten Gruppe mit den schon fortgeschrittenen Jugendlichen wurde ein kleines Turnier gespielt. Dabei wurde eifrig nachgedacht, wie man dem Gegner die Figur wegnehmen oder am besten gleich seinen König schachmatt setzen konnte. Dabei stellte sich heraus, dass das mit dem Mattsetzen gar nicht so einfach ist, auch wenn man vom Gegner bereits viele Figuren gewonnen hat.
Das Turnier konnte übrigens Elias Schaut vor Lukas Schmitt und Julius Malsam als Sieger beenden. Alle Teilnehmer des Turniers erhielten eine Urkunde mit ihrer Platzierung. Auch diejenigen, die nicht am Turnier teilnahmen erhielten zur Erinnerung eine Urkunde.

Natürlich gab es wie in jedem Jahr die Mittagsverpflegung mit leckeren Würstchen. Um 15 Uhr war die Veranstaltung zu Ende. Alle Teilnehmer und Helfer stellten fest, dass die Zeit beim Schachspiel recht schnell vergangen war. Natürlich hoffen die Schachfreunde, dass der eine oder andere mit der nächsten Partie nicht lange warten möchte und den Weg zu den Schachfreunden findet. Diese bieten freitags ab 18.30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Training für interessierte Jugendliche an. Bilder

21. Oktober

Punktgewinn gegen Mannheim 1946 III
Im ersten Spiel der Verbandsrunde sollte die 3. Mannschaft des SK Mannheim von 1946, die gerade in die Bereichsliga Nord aufgestiegen war, gegen die Schachfreunde Brühl antreten. Erwartet wurde ein intensiver Kampf, da beide Mannschaften in dieser Saison gegen den Abstieg in dieser weiter verstärkten Liga unbedingt von Anfang an Punkten mussten. Doch es kam anders. Die Mannschaft des SK Mannheim hatte das Pech, unterwegs zum Spiel von einer Autopanne ereilt zu werden, und konnte erst gar nicht antreten. Des einen Leid des anderen Freud. Da in solchen Fällen eine Spielwiederholung nicht vorgesehen ist, konnten die Brühler einen, wenn auch nicht unbedingt verdienten, Sieg verbuchen.

Mannschaftspokal gegen Hockenheim
Bei der Auslosung zum Mannschaftsbezikspokal erwischten die Schachfreunde ausgerechnet den stärksten Gegner der Region. Auch wenn die Hockenheimer nicht mit ihrer Bundesligamannschaft antraten, waren die Brühler Chancen auf ein Weiterkommen nahe Null angesiedelt. Dennoch verkauften sie sich bei der 2,5 : 1,5 Niederlage die Schachfreunde gut und konnten mit unentschiedenen Partien von Norbert Blum, Dr. Armin Bauer und Klaus Drobel ein sehr achtbares Ergebnis erzielen.

Interne Turniere
Die vereinsinternen Turniere im Oktober brachten überraschende Resultate. Beim Schnellschachturnier zeigte sich Klaus Drobel in bester Form und siegte vor den punktgleichen Spielern Norbert Blum und Matthias Kramer. In der Jahreswertung führt Norbert jedoch uneinholbar vor Klaus Drobel und Matthias Kramer.

Den Sieg im Blitzturnier verbuchte wieder einmal Norbert Blum diesmal vor den punktgleichen Hans Dvorak und Norman Fellinger. In der Jahreswertung führt auch hier Norbert Blum, hier vor Hans Dvorak und Armin Bauer.

Dorfmeisterschaft
In der Brühler Dorfmeisterschaft sind inzwischen 5 Runden gespielt. Nachdem es lange so aussah, als ob Matthias Kramer es in diesem Jahr schaffen könnte, Norbert Blum den Titel des Dorfmeisters streitig zu machen, ist nach seiner Niederlage gegen Klaus Drobel wieder alles offen. Zur Zeit führt Klaus mit 4,5 Punkten vor Norbert mit 4 Punkten und Matthias mit 3,5 Punkten die Tabelle an. Allerdings sind Matthias und Norbert eine Partie im Rückstand. Aber auch Armin und Hans haben noch Chancen, auf das Treppchen zu steigen. Da alle Verfolger noch gegeneinander spielen müssen, wird ein spannendes Finale erwartet, bei dem Norbert wieder eine gute Ausgangsposition hat.


28. Oktober

Ungewöhnlicher Start - in eine ungewöhnliche Saison? (Norbert Blum)

Wenig Erfreuliches gibt es aus dem Vorfeld der Saison nachzutragen. Der Tod von Jürgen Kowalczyk und der Abgang von Norman Fellinger verschlechterten unsere personelle Situation. Ein Lichtblick ist, dass die Lücke zumindest numerisch wieder geschlossen wurde. Mit Erik Freck und Tim-Henrik Strugies schlossen sich zwei Neue unserem Team an. Erik spielte vor langer Zeit schon einmal aktiv Schach und möchte dies in Brühl wieder aufnehmen. Tim-Henrik ist ein talentierter Jugendspieler, von seinem Vater mit Schachgenen ausgestattet, und geht mit gesundem Selbstvertrauen in seine schachliche Zukunft.

Das Umfeld hat sich gegenüber der letzten Saison noch einmal verschärft. Von den zwei Aufsteigern hat sich der SC uBu Karlsruhe personell noch verstärkt und präsentiert sich auf dem Papier wohl eher als ein Aufstiegskandidat. Den anderen Aufsteiger, SK Mannheim 1946 III, kann man schwer einschätzen. Der personelle Auftritt der dritten Mannschaft eines Großvereins wird sicherlich auch von der durchaus legitimen 'Stallregie' abhängen.

Der Spielplan wollte es, dass die Mannheimer gleich zum Saisonstart in Brühl antreten mussten und ihre wahre Stärke zeigen sollten. An diesem Tag lief bei den Mannheimern offenbar sehr vieles schief. Negativer Höhepunkt war eine Autopanne, welche auch noch ein voll besetztes Auto traf. Die in Brühl eingetroffene und nur aus drei Personen bestehende Fuhre konnte den Kampf den Regeln entsprechend nicht aufnehmen und musste daher eine kampflose Niederlage quittieren. Uns bescherte dieses Missgeschick einen wichtigen Sieg.

In der Liga dürfte sich wieder eine Zweiklassengesellschaft bilden. Die Südvereine aus dem Karlsruher Raum spielen um den Aufstieg und die Mannheimer Region um den Abstieg. Für Brühl stehen an den Spieltagen zwei bis sechs ausschließlich schwere Gegner an. Insbesondere für Erik und Tim-Henrik ist das eine Gelegenheit Spielpraxis zu sammeln, bevor dann an den letzten drei Spieltagen die wohl entscheidenden Kämpfe um den Klassenerhalt anstehen. Die Hoffnung, auch in dieser Saison den Klassenerhalt zu schaffen, lebt jedenfalls.

9. Dezember

Schach im November

Nach dem kuriosen Punktgewinn gegen die dritte Mannschaft von Mannheim 1946 mussten die Schachfreunde dieses Mal beim Aufstiegskandidaten SF Wiesental antreten, und das leider auch noch mit nur 6 Spielern. Bei der Spielstärke des Gegners war der Rückstand von 2 Punkten natürlich nicht aufzuholen und die Niederlage bereits programmiert. Dennoch schlugen sich die Brühler tapfer und holten durch den Sieg von Norbert Blum, dessen Gegner eigentlich nur noch schön gewinnen wollte und dabei einen Fehler machte, sowie Remispartien von Armin Bauer und Klaus Drobel, immerhin noch 2 Punkte. Angesichts der Personalsituation können die Schachfreunde in der laufenden Saison durchaus noch Verstärkung gebrauchen. Wer also Freude am Schach hat, ist eingeladen die Schachfreunde am Freitagabend zu besuchen.

Beim Blitzturnier des Monats konnte sich Norbert Blum vor Matthias Kramer und Klaus Drobel wieder einmal an die Spitze setzen. Es bleibt hier spannend, da die Jahreswertung noch nicht entschieden ist. Norbert führt hier knapp vor Hans Dvorak.

Anders sieht es beim Schnellturnier aus. Auch hier siegte Norbert, diesmal vor Klaus und Matthias. Die Jahreswertung hat Norbert bereits für sich entschieden, Zweiter wird Klaus. Lediglich der dritte Rang ist noch nicht vergeben.

Der Stand der Brühler Dorfmeisterschaft ist nach wie vor offen. Alle Favoriten mussten inzwischen Punkte abgeben, haben aber noch Chancen auf einen der ersten Plätze. Hier müssen noch einige Entscheidungspartien gespielt werden. In der Tabelle führt derzeit Klaus knapp vor Norbert, kann aber nur noch abwarten wie die Konkurrenz spielt. So können die Partien zwischen Norbert und Armin sowie zwischen Armin und Hans das Bild an der Tabellenspitze noch komplett auf den Kopf stellen.

Der Terminplan für das nächste Jahr sieht die Mitgliederversammlung bereits am 21.02.2014 vor. Eine Einladung mit Tagesordnung wird noch veröffentlicht.

16. Dezember

Ungewöhnlich geht es weiter … (Norbert Blum)

Meine im letzten Artikel geäußerte Vorahnung auf eine eher ungewöhnliche Saison scheint sich zu bestätigen. Nach einem relativ normalen zweiten Spieltag mit einer Brühler 2:6 - Niederlage gegen
SF Wiesental (näheres siehe Pressemitteilungen) war es in der dritten Runde der Bereichsliga Nord 3 mit der Normalität vorbei. Da waren zum einen überraschende Ergebnisse, wie der 4,5:3,5 - Erfolg von SK Lindenhof II über SF Wiesental und die auch nicht unbedingt erwartete 3,5:4,5 - Niederlage von SC Ketsch gegen SK Mannheim III. Zum anderen gab es leider für die SF Brühl ein historisches
0:8 - Debakel. Schön reden gibt es hier nicht und auch wenn einiges schlecht gelaufen ist, dass
es in der Summe zu einem derartigen Ergebnis gekommen ist, muss hier als erstes die sportliche Leistung unseres Gegners SF Forst stehen. Leben können und müssen wir mit dieser Niederlage. Wir sollten sie als ein Zeichen sehen wie schwer unsere Mission Klassenerhalt in dieser Saison ist und dass wir es wohl nur mit einer guten Leistung von jedem Spieler schaffen können.

Vereinsintern sind im Dezember die letzten Entscheidungen in der Blitz- bzw. Schnellschachserie gefallen, die Ergebnisse sind in der entsprechenden Rubrik zu finden. Vor allem die Blitzturniere litten unter den Ausfälle im Sommer, wo nicht die Mindestteilnehmerzahl für ein Turnier zustande kam. Das Reglement ist derzeit so, dass ausgefallene Turniere automatisch für alle Spieler in der Jahreswertung als Streichergebnisse zählen. Die Spieler, welche sich hierbei auf den Plätzen 4 und 5 finden, dürfen sich moralisch ebenso auf dem Treppchen fühlen. Noch nicht entschieden ist die Dorfmeisterschaft, da noch Nachholpartien und evtl. ein Stichkampf ausstehen. Traditionell endet das Jahr bei den Schachfreunden mit dem Weihnachtsblitzturnier, bei dem jeder Teilnehmer einen Preis mit nach Hause nimmt.


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Aktualisiert am 08 Nov 2019

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